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Silvia Federici, Amanda Lovelace und eine Tasse schwarzer Kaffee..

  • Autorenbild: TANZTHEATRAL
    TANZTHEATRAL
  • 18. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

15.02.2026

Unsere Recherche begann mit Lesen.Mit Sammeln. Mit Markieren. Mit Unterstreichen. Mit dem Gefühl, dass sich Schicht um Schicht etwas öffnet.

Literatur ist unser erster Raum.

Wer sich mit Hexenverfolgung beschäftigt, stößt schnell auf einen zentralen Gedanken:Wissen ist Macht. Oder genauer: Die Angst vor der Macht von Frauen und ihrem Wissen.

Mit der Verfolgung der sogenannten Hexen wurde nicht nur Gewalt ausgeübt – es wurde Wissen systematisch ausgelöscht. Heilwissen. Körperwissen. Naturwissen. Gemeinschaftliches Wissen.

Auf dem Foto seht ihr einen kleinen Ausschnitt unserer Literatursammlung- und ein gemaltes Bild als Reaktion.

Besonders berührt haben uns die Worte von Silvia Federici, die die Hexenverfolgung als Fundament kapitalistischer und patriarchaler Strukturen beschreibt. Und die Gedichte von Amanda Lovelace, deren Sprache roh, direkt und verletzlich ist.

Ihre Worte haben uns spüren lassen, wie brutal das Leben einer Frau sein kann.Und gleichzeitig, wie kraftvoll weibliche Stimmen sind.


Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist,

Wissen weiterzugeben:

von Frau zu Frau,

von Mutter zu Tochter,

von Freundin zu Freundin.

Vielleicht ist genau das ein modernes Ritual.


Wir möchten euch fragen:

Welche Rituale habt ihr von euren Müttern oder Bezugspersonen übernommen?

Wann habt ihr euren Körper zuletzt als widerständig erlebt?

Was bedeutet „Hexe“ für euch heute?





 
 

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